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CION-pro Chancen Identifizieren Optimieren Nutzen

Krisen und Katastrophen STARKKuK STARK®

Vor einigen Jahren gab es bei einer überregional bekannten Brauerei einen ernsten Störfall: Aus dem Kühlsystem des Gär- und Lagerkellers trat eine größere Menge Ammoniak aus. Trotz der hohen Giftigkeit des Gases und der Lage der Brauerei im Stadtzentrum gab es weder Verletzte noch irgendwelche Schäden. Glück? Zufall? Das erstere auf jeden Fall, das zweite aber nicht unbedingt. Denn genau einen solchen Fall hat die Brauerei vorher im Rahmen einer Simulation als möglichen Katastrophenfall simuliert. Daher waren die entsprechend zu ergreifenden Schritte, die Kommunikationswege, die Informationsketten und die notwendigen Sofortmaßnahmen bekannt und gut definiert. Die Feuerwehr, die Anwohner, die Mitarbeiter und die öffentlichen Stellen wurden frühzeitig und umfassend informiert, das Gas wurde unmittelbar mit Wasser niedergeschlagen und so unschädlich gemacht.

Durch die vorherige zielgerichtete Simulation wusste jeder der Verantwortlichen, genau, ohne lange zu überlegen und umfangreiche Recherche, was zu tun war. So konnten eine größere Katastrophe und Schäden für Menschen und Sachen verhindert werden.

Diese Form der Kompetenzentwicklung gehört bei den Hilfskräften, wie Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Rotes Kreuz, etc. zum absoluten Standard. Sie lässt sich aber auch für andere Organisationen und Krisenfälle nutzen. Durch Simulationen von realistischen kritischen Ereignissen können im Unternehmen sowohl einschlägige Prozesse optimiert, als auch generelle Fähigkeiten erlangt werden. Regelmäßige Übungen schaffen eine umfassende Methodenkompetenz, die dann bei jedweder Herausforderung nützlich eingesetzt werden kann.

Ausgewählte Mitarbeiter agieren in einem Kriseninterventions-, einem sogenannten „react!“-Team. Neben der fachlichen Kompetenz erlangen sie personale und soziale Kompetenzen. Gerade in Krisensituationen ist ein solches umfassendes Kompetenzspektrum nicht nur hilfreich, sondern sogar notwendig, wie in dem Buch „Krisen erfolgreich meistern – Als Unternehmens-Quadriga gemeinsam erfolgreich Krisen verhindern und managen“ umfassend beschrieben wird.

In dieser Publikation wird auch intensiv auf psychologische Wirkmechanismen, natürliche menschliche Reaktionen und Programmierungen im Falle von Krisen eingegangen. Sie sorgen dafür, dass Risiken oft überbewertet und falsch eingeschätzt werden und wenn sie unvorbereitet auftreten, zielführende Ansätze und Kreativität verhindern. Daher bildet es die Basis von KuK STARK®.

Wir haben zur Entwicklung eines so umfassenden Kompetenzspektrums ein Modell in fünf Blöcken definiert und mit „CnC react!®“ ein spezifisches Standard-Tool für das Bewältigen und Verhindern von Krisen und Katastrophen geschaffen.

Dabei schaffen regelmäßige Simulationen im Abstand von 6 bis 12 Monaten umfassendere und nachhaltigere Kompetenzen, die in unterschiedlichen Ausprägungen gestaltet sein können.

Je größer die bereits erlangten Fertigkeiten und Kenntnisse sind, umso realitätsnäher und unvorbereiteter können und sollten die Übungen durchgeführt werden. Mit Hilfe des von uns entwickelten CnC react!® Schemas entwickeln die Mitglieder des Kriseninterventions-Teams einen auf Ihr Unternehmen zugeschnittenen Prozessstandard, der schnelle und unmittelbare Reaktionen ermöglicht.

Neben dem zunehmenden Überraschungseffekt der Simulationen, ergibt sich aus der „reversen“ Variante ein zusätzlicher, weitergehender Kompetenzeffekt. Hier werden aus einem gegebenen simulierten Effekt mögliche Ursachen diskutiert und erarbeitet. Gerade so lassen sich erfahrungsgemäß viele Optimierungspotentiale erkennen, die nachhaltige Effizienzsteigerungen ermöglichen. Damit können neben der Kompetenzentwicklung direkte finanzielle Effekte realisiert werden.

Die individuelle Krise entscheidet

Es gibt einige allgemeine Krisenpotentiale, aber eine Vielzahl der Risiken bestehen individuell für jedes Unternehmen. Genau diese identifizieren wir anhand unseres KuK STARK Fragebogens mit der Geschäftsführung gemeinsam und simulieren sie. Damit erreichen wir die größtmögliche Realitätsnähe und schaffen die spezifische Kompetenz für die Mitarbeiter und optimieren die Prozesse.

Die Effekte

Die Mitglieder des Kriseninterventions-Teams entwickeln im Verlauf der regelmäßigen Simulationen eine einschlägige, nachhaltige Wissensbasis. Damit ergibt sich nicht nur die Chance für die Vermeidung zukünftiger Krisen, sondern auch die Fähigkeit mit zukünftigen Herausforderungen unmittelbarer, professioneller und kreativer umzugehen. Erfahrungsgemäß führt die so ausgeprägtere Resilienz-Fähigkeit zu einem signifikant zielgerichteteren Umgang mit krisenhaften Ereignissen. Zusätzlich ergeben sich im Laufe der Simulationen Ansätze um Prozesse effizienter zu gestalten, Risiken zu minimieren und Ressourcen optimaler einzusetzen.

Ist ein Fragebogen, der die Risiko-Potentiale grundsätzlich, systematisch, umfassend und relevant erfasst. Mit ihm betrachten wir alle Bereiche Ihrer Organisation.

Wir erheben mit Ihnen zusammen die individuellen unternehmensweiten Risikopotentiale entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Wir qualifizieren und quantifizieren sie soweit es möglich ist.

Der Fragebogen basiert auf langjähriger, einschlägiger Erfahrung der Senior-Berater und aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dabei überprüfen wir die Inhalte kontinuierlich und passen an, wo notwendig.

Die Ergebnisse des Qualifizierung und Quantifizieung vergleichen wir mit den Ergebnissen anderer Unternehmen und erarbeiten einen Handlungsvorschlag. Dieser ist unternehmensindividuell und berücksichtigt absehbare Trends und Umweltbedingungen.

CnC react!®
Crisis and Catastrophe reason effect acuteness comunication transition!

Ein Ansatz, der von der MA-ke und der PPG Perspektive Personalmanagement GmbH entwickelt wurde. Mit seiner Hilfe können die Beteiligten in kritischen Situationen systematisiert und standardisiert agieren. So werden keine relevanten Aktionen verpasst und wertvolle Zeit gespart.

Wir haben diesen Ansatz sowohl für Krisen, als auch für katastrophale Ereignisse definiert. Wobei die Struktur des Vorgehens nicht nur für den Einsatz in der Gruppe, sondern auch für den persönlichen Gebrauch geeignet ist.

Perspektivisch wird das CnC react!® Schema in einem digitalen Tool abgebildet und ermöglicht dann eine noch höhere Prozess-Sicherheit in der Abarbeitung.

Reason: Im Rahmen der Analyse des Grundes wird systematisch eruiert, was die Ursachen der eingetretenen Situation sind und warum die Situation überhaupt die kritischen Auswirkungen hat. Nur wenn möglichst umfassend bekannt ist, was passierte, kann eine entsprechend zielführende Reaktion erfolgen. Dabei steht bewusst und ausdrücklich nicht die Zuweisung von Fehlerverantwortung, sondern die Ursachenerforschung im Fokus.

Effect: In diesem Schritt wird diskutiert, welche Effekte die Situation verursacht. Einerseits wird besonderer Wert auf die Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette und andererseits der umfassenden Umwelt gelegt. Dazu werden die Effekte in ihrer Intensität auf die verschiedenen Bereiche eingeschätzt.

Acuteness: Nicht jeder Effekt hat die gleiche Aktualität, bzw. Dringlichkeit. Daher wird in diesem Schritt die Priorisierung der Auswirkungen beleuchtet. So können die später zu ergreifenden Aktionen zielführend priorisiert werden.

Communication: Durch eine zielgerichtete und vor allen Dingen abgestimmte Kommunikationsstrategie können Abläufe effizienter gestaltet, Folgeeinschränkungen, Irritationen und Missverständnisse, sowie nicht zielführender Aktionismus maßgeblich reduziert werden. Daher werden in diesem Prozessschritt sowohl die relevanten, notwendigen und möglichen Kommunikationsinhalte, -wege, -adressaten und Zeitpunkte diskutiert und unter allen Beteiligten verbindlich vereinbart.

Transition: Erst die zielgerichtete Umsetzung und Implementierung der gewonnenen Erkenntnisse sichert die Bewältigung der aktuellen Situation und die effizienteste Risikoreduktion für die Zukunft. Gleichzeitig ergibt sich daraus die Möglichkeit, durch die Optimierung von Prozessen Chancen zu nutzen, nachhaltig Ressourcen zu schonen und bisher nicht genutzte Potentiale zu heben.

Block I – Identifikation der unternehmensindividuellen Risiko-Potentiale / Definition des react!-Teams

Block II – Erst-Schulung des react!-Teams / Durchführung einer angekündigten
Krisen/Katastrophen Simulation mit CnC react!

Block III – Evaluation nach den ersten Maßnahmen / Definition einer angepassten Handlungsempfehlung / weitere Simulation mit CnC react!

Block IV – Workshop und Vertiefung Kompetenz des react!-Teams / Simulation mit höherem Überraschungseffekt mit CnC react!

Block V – Workshop und Evaluation bisherige Ergebnisse mit der Unternehmensleitung / Simulation mit höchstmöglichem Realitätsgrad

Gezielte Aktionen, statt situativem Aktionismus!

Für das Unternehmen

  • Fundierte Krisenprophylaxe
  • Optimierung des Fehlermanagements
  • Generierung eines Sicherheitsgefühls im gesamten Unternehmen
  • Reduzierung von Fehlzeiten und Fluktuation
  • Bindung und Gewinnung von Fachkräften
  • Nachhaltige Identifikation von Optimierungspotentialen
  • Verbesserung der wirtschaftlichen und organisatorischen Situation

Für die Mitarbeiter

  • Erhöhung der Motivation
  • Schaffen einer weitergehenden Methodenkompetenz
  • Krisenspezifische Prozesskompetenz durch CnC react!®

Für die Geschäftsleitung

  • Reduzierung der persönlichen Haftung der Organe nach StaRUG
  • Vertiefung der Vertrauensbasis
  • Nachhaltige Unterstützung bei der Zielerreichung

RAC≡L ® EBES​

Wir haben ein Konzept entwickelt, mit dem Sie bei steigendem Ertrag sowohl Ihre bestehenden Potentiale an Fachkräften optimaler nutzen, als auch neue begeistern können.

Unser RAC≡L ®

               E        wie effizienzbasiertes,

               B        wie Bonus,

               E        wie Entgelt,

               S        wie System

Unser RAC≡L ® EBES hilft Ihnen, mit einem innovativen Vergütungssystem die Potentiale Ihrer Produktionsbereiche noch besser zu nutzen.

Wir betrachten mit Ihnen Ihre Ziele für Ihre ausgewählten Produktionsbereiche und befähigen Ihre Arbeitnehmer und Führungskräfte vom Mitarbeiter zum Mitunternehmer zu werden. Durch das klar definierte Vergütungsmodell verdienen sich die Mitarbeiter Ihren Bonus unmittelbar und nachvollziehbar selbst und es kommt zu einer win-win-win-Situation (Unternehmen – Arbeitnehmer – Kunden).

HR-Risk-Check

Der RAC≡L® HR-Risk-Check ermöglicht Ihnen bei Ihrem Mitarbeitermanagement einen neutralen Blick auf die Chancen und Risiken einerseits und die Stärken und Schwächen andererseits. Wir analysieren mit standardisierten und hoch professionalisierten Tools Ihre Strukturen nach modernsten wissenschaft­lichen Ansätzen.

In der Folge erstellen wir eine SWOT-Analyse, die kurz Ihre aktuelle Situation darstellt und zukünftige operative und strategische Entscheidungen auf eine gute Kenntnisbasis stellt.

Nutzen Sie die Chance Unsicherheiten in der Entscheidungsfindung zu reduzieren.

https://rac-l.com/rac-l/sequence/

Wie es dazu kam

Vor einiger Zeit waren wir im Gespräch mit einem unserer Kunden, einem schon älteren Vollblutunternehmer, der uns sein Leid klagte. Er hatte das Gefühl, dass in seiner Belegschaft irgendetwas nicht stimmte. Er hatte einen engen und direkten Kontakt zu seinen Leuten, er war regelmäßig in der Produktion und in den administrativen Bereichen und den Vertrieb führte er selbst. Die Weihnachtsfeier war immer sehr gut besucht und er pflegte die Politik der offenen Tür. Er war auch überzeugt, dass seine Mitarbeiter Vertrauen zu ihm haben. Aber trotzdem: er hatte den Eindruck, dass irgendetwas nicht stimmt! Nach einem gut zweistündigen Gespräch und einer eingehenden Analyse hatten wir des Rätsels Lösung:

Er hatte sich bis dato nie strukturiert mit seinem Personalmanagement beschäftigt. Wir identifizierten gravierende Risiken in der Altersstruktur, im Umgang mit Wissen und Potentialen und im Vergütungsgefüge. Gleichzeitig machten wir die Stärken im Bereich der Kommunikation, der Mitarbeiterbindung und der Unternehmenssicherheit deutlich.

Aus diesen Erkenntnissen haben wir ein strukturiertes Instrument, den RAC≡L® HR-RiskCheck entwickelt.

Der Ablauf

Durch einen strukturierten digitalen Fragebogen werden die relevanten Informationen und Strukturen erhoben. Wir analysieren mit standardisierten und hoch professionalisierten Tools Ihre Strukturen nach modernsten wissenschaftlichen Ansätzen. Die Ergebnisse werden gezielt mit neutralem Blick auf die Chancen und Risiken einerseits und die Stärken und Schwächen andererseits ausgewertet.

Unsere Erkenntnisse stellen RAC≡L®-zertifizierte Berater in einer klassischen SWOT-Analyse dar. Neben dieser effektiven Darstellung der relevanten Inhalte werden Tipps und die notwendigen Investments zur Nutzung der Chancen, dem Abbau der Risiken, dem Ausbau der Stärken und dem Abbau der Schwächen qualifiziert und quantifiziert. Nutzen Sie die Chance, Unsicherheiten in der Entscheidungsfindung zu reduzieren.

Was Sie daraus machen können

Nutzen Sie unsere Informationen um in klassisch unternehmerischer Manier Risiken zu reduzieren, Schwächen abzubauen, Stärken zu forcieren und Chancen zu realisieren.

Denn wie der Philosoph Seneca schon sagte:

„Wenn ein Kapitän nicht weiß, welches Ufer er ansteuern soll, dann ist kein Wind der Rechte.“

Arbeitgeber Exzellenz

„Sagen, was man tut und tun, was man sagt!“ Eine der Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Unternehmen. Diese Handlungsweise ziehen sich durch alle Prozesse, angefangen von der Vereinbarung der Unternehmensstrategie, dem Werte- und Führungsverständnis bis hin zu allen Aktionen in der Personalgewinnung, Bindung und Motivation. Über unser Konzept „ArbeitgeberExzellenz“ verbinden wir die Kompetenz der Kommunikation über die Kommunikations-ExpertInnen der Rheinarmada mit der Umsetzungsexpertise der MA-ke ManagementAktivitäten konsequent und effizient GmbH.